Tiefer Fall 2009 – 2010 Erholung erkennbar
Vor allem die Umsätze der Baumaschinenhersteller stürzten 2009 ab: im Vergleich zum Vorjahr um 51 % auf 5,3 Mrd. €. Bei Baustoffmaschinen fiel das Umsatz-Minus mit 18 % auf 4,2 Mrd. € moderater aus. In beiden Teilbranchen gingen gegenüber 2008 auch die Bestellungen deutlich zurück: bei Baumaschinen um 46 %, bei Baustoffmaschinen um 58 %. Die Teilbranchen waren auch hier unterschiedlich betroffen.
Exportquote gesunken
Die exportabhängige Bau- und Baustoffmaschinenindustrie hat vor allem mit dem Wegbrechen ihrer Auslandsmärkte zu kämpfen. Russland und Osteuropa, der bis 2008 noch boomende Nahe und Mittlere Osten sowie die USA und europäische Volumenmärkte wie Spanien fielen 2009 weitgehend aus. Sie versprechen auch für das laufende Jahr keine grundlegende Erholung. Während der Auslandsumsatz der Gesamtbranche im Verhältnis zum Vorjahr um 46 % fiel, zeigte sich das Inlandsgeschäft mit einem Umsatzminus von 33 % etwas robuster. Die Exportquote der Bau- und Baustoffmaschinenindustrie ist damit erstmals seit Jahren wieder gesunken und beträgt bei Baumaschinen nun 66 % und bei Baustoffmaschinen 79 %.
Prognose 2010: Erholung erkennbar
Die Hersteller von Baumaschinen erwarten 2010 ein leichtes Umsatzplus von 5 %. Die Unternehmen der Baustoffmaschinenindustrie gehen davon aus, dass ihre Umsätze nochmals um 10 % niedriger ausfallen als im Vorjahr, allerdings mit einer starken Spreizung innerhalb der Teilbranchen.
2010 setzt die Branche neben ihren angestammten Märkten in Europa vor allem auf die Wachstumsregion Ferner Osten, allen voran China und Indien. Impulse kommen aber auch aus Südamerika und Nordafrika.
Mehr Infos unter News (12.03.10) auf www.zi-online.info.
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