Stephan Schmidt Meißen GmbH feiert 20-jähriges Jubiläum
-
»1 Günther Schmidt überreichte Dr. Anja...
-
»2 Geschäftsführer Günther Schmidt erläutert...
-
»3 Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann in...
-
»4 In den 20 Jahren wurde viel investiert, u.a. in...
-
-
„Sachsen ist ein steinreiches Land, in dem rund 300 Unternehmen in der Steine- und Erdenindustrie etwa 35 Mio. t jährlich bewegen“, sagte Dr. Johannes Beermann, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei in Sachsen, in seiner Festrede. Dabei seien gegenseitiges Verständnis und der Dialog mit dem Nachbarn wichtig. Da gut ausgebildete Fachkräfte das „Rückgrat“ der Wirtschaft seien, freute es ihn besonders, dass der diesjährige Stephan-Schmidt- Förderpreis an eine Wissenschaftlerin aus Sachsen ging.
Diesen Förderpreis der Stephan-Schmidt-Stiftung verlieh Geschäftsführer Günther Schmidt anschließend an Dr. Anja Geigenmüller, TU Bergakademie Freiberg, für ihre Forschungen über Marketing in der Feuerfest-Industrie. Die 1997 anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums der Stephan Schmidt Gruppe gegründete Stiftung will “wissenschaftliche Vorhaben, die das Ziel haben, den deutschen Mittelstand zu erforschen, fördern oder generell einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen“ fördern. Günther Schmidt begründete die Preisvergabe an Dr. Geigenmüller damit, dass sie mit ihren Forschungen zum Thema „Commodity Marketing für die Feuerfest-Industrie“ einen bedeutenden Beitrag für diese Branche als wichtigen Absatzmarkt für Kaoline und Tone geleistet hat. Die Preisträgerin freute sich darüber, dass ein Industriepreis an eine Wissenschaftlerin geht – ein gutes Beispiel dafür, wie sich diese beiden unterschiedlichen Bereiche annähern können.
Beim anschließenden Grubenrundgang konnten die Teilnehmer dann nicht nur die Rohstoffe und deren Abbau und Veredelung in Augenschein nehmen, sie erfuhren auch, dass die Tongrube am Hasenberg eine bedeutende Fundstätte für Fossilien aus dem Tertiär ist.
Bei der abendlichen Festveranstaltung bot sich dann ausreichend Gelegenheit, gemeinsam die letzten 20 Jahre Revue passieren zu lassen.


