IBU verleiht EPDs für Argeton-Fassadenplatten von Wienerberger

Das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) hat die keramischen Fassadenplatten von
Wienerberger mit der Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) ausgezeichnet. Mit EPDs werden Informationen über die Umweltauswirkungen einzelner Produkte gegeben. Sie dienen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Das IBU erstellt für seine Mitglieder branchenübergreifend EPDs für den Bausektor.

„Argeton-Produkte zeichnen sich durch lange Lebensdauer, hervorragende technische Eigenschaften, geringe Umweltbelastungen und Wirtschaftlichkeit aus. Die EPD-Auszeichnung ist für das Unternehmen Wienerberger ein Erfolg“, sagt Johannes Worschech, Vertriebsleiter Argeton-Fassadenlösungen und Export Wand. Die internationale Wienerberger Gruppe stellt das Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung mit ihrem Nachhaltigkeitsbericht auf eine verbindliche Ebene. Dieser basiert auf den Standards der internationalen Global Reporting Initiative (GRI) und ist Teil eines kontinuierlichen Prozesses.

Die Ökobilanzierung der Argeton-Fassadenplatten dauerte mehrere Monate. Dabei wurde der komplette Produktlebenszyklus von der Rohstoffbereitstellung, -verarbeitung, dem Transport zum Werk sowie der Herstellung bis einschließlich dem Recycling nach der europäischen Norm EN 15804 erfasst. Die Ergebnisse wurden in Bezug auf Umweltauswirkungen, Ressourceneinsatz, Output-Ausflüsse und Abfallkategorien verifiziert. Die EPD-WIN-20140143-ICA1-DE für die keramischen Fassadenplatten Argeton gilt einschließlich der Systemkomponenten aus Aluminium für die Unterkonstruktion.
 
Gerade im Objektgeschäft setzt sich zunehmend die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden durch. EPDs halten elementare Grundlagen zur konkreten Berechnung und Bewertung vor und werden von der EU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) empfohlen. Der jeweiligen Deklaration ist zu entnehmen, welche Anteile an den gesamten Umweltwirkungen eines Bauwerkes einem einzelnen Produkt oder einer bestimmten Produktgruppe zuzuordnen sind.
Argeton-Fassadenplatten werden im Wienerberger-Werk Görlitz (Sachsen) produziert und weltweit als vorgehängtes hinterlüftetes Fassadensystem vertrieben. Sie kommen vorrangig im Objektgeschäft zum Einsatz, sowohl in der Sanierung als auch im Neubau. Das Argeton-Sortiment umfasst zahlreiche Formate, Längen und Farben. Die Gestaltung individueller Fassadenoptiken wird im direkten Kundendialog mit Architekten und Planern, oft auch im Görlitzer Werk, realisiert.
 
Institut Bauen und Umwelt (IBU)
www.bau-umwelt.de
 
Wienerberger GmbH
www.wienerberger.de

Thematisch passende Artikel:

2019-2

Laukien ist neuer Vertriebspartner von Argeton

Zum 1. Januar 2019 hat Laukien die Vertriebs- und Beratungsleistungen für die Argeton GmbH übernommen. Mit mehr als 200 Mitarbeitern produziert Laukien an den Standorten Kiel und Burg bei Magdeburg...

mehr
2011-03

Dr. Suikai Lu – neuer Geschäftsführer der ArGeTon

Zum 1.1.2011 ist Dr. Suikai Lu in die Geschäftsführung der ArGeTon GmbH, internationaler Anbieter für hinterlüftete Ziegelfassadenplatten, berufen worden. Er folgt auf Kilian Schraut, der das...

mehr

Fassade mit Profil für Nestlé in Singen

Die Fuge ist im Fassadenbau ein bewährtes Gestaltungsmittel. Sie teilt nicht nur, sie betont auch und strukturiert. Am Gebäude der Nestlé Lebensmittelforschung GmbH in Singen unterstützt das...

mehr
ArGeTon ermöglicht kreative Farb- und Oberflächengestaltung

Engoben und Glasuren erweitern Farbspektrum

Die ArGeTon GmbH präsentierte auf der Bau 2009 erstmals eine an die RAL-Vielfalt angelehnte Farbpalette. Die zum Einsatz kommenden Farben werden dabei jeweils auf Kundenwunsch individuell entwickelt....

mehr

Wienerberger: gebrannter Ton vom Keller bis zum Dach

Für den privaten Einfamilienhausbau ermöglicht der mit Perlit verfüllte Hochleistungsziegel Poroton-T7-P in der Wandstärke 49 cm Effizienz und Passivhausstandard. Für die dazu erforderliche,...

mehr