Einreichungsphase des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur gestartet

Der renommierte Preis für Backstein-Architektur geht in die siebte Runde. Im Fokus stehen erneut herausragende Projekte, die das architektonische Potenzial des traditionellen Baumaterials Backstein zukunftsfähig nutzen. Zuletzt nahmen an dem Wettbewerb, der alle drei Jahre stattfindet, mehr als 600 Einreichungen aus 30 Ländern teil.

Der Einreichungszeitraum für den Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur läuft vom 5. Januar bis zum 30. April 2026. Die Wettbewerbsbeiträge können online auf der Website des Architektur-Preises (erich-mendelsohn-preis.com) eingereicht werden. Die Einreichungsgebühr beträgt 349 Euro, während Nachwuchsarchitekten und Studierende wie gewohnt von der Gebühr ausgenommen sind. Der Newcomer-Award, der als gesonderter Preis für den Architektur-Nachwuchs ausgelobt wird, findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Architekturzeitschrift DETAIL statt.

Der Erich-Mendelsohn-Preis 2026 wird in diesen Kategorien verliehen:

Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau

Öffentliche Bauten, Freizeit und Sport

Büro- und Gewerbebauten

Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte

Außerdem werden zusätzliche Auszeichnungen vergeben für:

Sanierung/Recycling/Energieeffizienz/Nachhaltigkeit

Best in Germany

Wegweisende Projekte im Umgang mit den hohen gesetzlichen Anforderungen an ökologische Nachhaltigkeit in Deutschland werden beim Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur erstmals mit der Auszeichnung „Best in Germany“ gewürdigt. Alle Gebäude, die in Deutschland realisiert wurden, sind unabhängig vom Standort des Architekturbüros für die Auszeichnung „Best in Germany“ zugelassen.

Eingereicht werden können Backstein-Projekte, die ab dem 1. Januar 2021 fertiggestellt wurden. Bereits für den Vorgänger-Preis 2023 vorgelegte Projekte dürfen erneut eingereicht werden, sofern sie nach dem 1. Januar 2021 fertiggestellt und nicht bereits zuvor nominiert waren. In Kürze wird die Zusammensetzung der Jury bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung ist für den Herbst 2026 in Berlin vorgesehen.

Interessierte Architektinnen und Architekten können Neuigkeiten zum Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur mit dem kostenlosen Backstein-Newsletter abonnieren oder die Instagram- und Facebook-Seite zum Wettbewerb nutzen.

Über den Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur:

Der erstmals 2008 unter dem Namen Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur ausgelobte Wettbewerb findet alle drei Jahre statt und wird seit 2011 partnerschaftlich vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA unterstützt. Seit 2022 firmiert er unter dem Namen Erich-Mendelsohn-Preis für Backstein-Architektur. Die große Bedeutung des Wettbewerbs in der Welt der Architektur unterstreichen die klangvollen Namen der ausgezeichneten Planungsbüros vergangener Runden mit herausragenden Grand Prix-Projekten wie der Siza-Pavillon auf der Insel Hombroich (2014), die Bremer Landesbank aus der Feder von Caruso St John Architects (2017) oder die beiden Grand Prix-Winner von 2020: das Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne von Barozzi Veiga sowie das Nakasone House in Mexiko-Stadt von Escobedo Soliz. 2023 ging der Grand Prix an das katalanische Büro Harquitectes für die Clos Pachem Winery.

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