Keine Versorgungslücke durch den Abzug von Rieter aus Deutschland




Im August gab es Unruhe in der Keramikindustrie, denn die Rieter-Werke kündigten an, ihren Standort in Konstanz aufzugeben. Dadurch wurden viele ­Rieter-Kunden verunsichert, wie es mit ihren Maschinen weitergehen sollte. Doch es gibt eine gute Nachricht: Die Versorgung mit Ersatzteilen für Rieter-Maschinen ist nicht gefährdet, im Gegenteil: Die RehartGroup bietet nicht nur die komplette Ersatzteilversorgung und die Herstellung von Neumaschinen an, sie setzt auch auf Kundennähe mit drei Standorten allein in Deutschland: Rehart in Bayern, Petersen in Nordrhein-Westfalen und Tribotec in Thüringen. Ergänzt wird dieses Netzwerk mit weiteren Standorten in Rumänien mit der Firma Durus und in Russland mit der Firma Petersen Samara. So kann die RehartGroup schnellstmöglich helfen, wenn es Probleme mit Extrudern, Mischern oder Walzwerken geben sollte.

Die Rehart GmbH ist führend im Bereich der Keramikindustrie. Seit fast 20 Jahren optimiert sie mit großem Erfolg Extruder von Rieter, Händle und anderen Fabrikaten. Bei rund 80 Maschinen wurden europaweit Verbesserungen bei den Produktionsparametern von etwa einem Drittel erreicht. So sparen diese Maschinen heute ungefähr 30 % Energie ein, die Strangschwankungen konnten sogar bis zu 40 % reduziert werden.

Nun gleicht die RehartGroup eine möglicherweise entstehende Lücke durch den Rückzug von Rieter aus. „Deswegen sehen wir uns in der Pflicht, als kompetenter Partner der Keramikindustrie die Ersatzteilversorgung und die Produktion von Neumaschinen sicherzustellen. So, wie wir es bereits seit 2003 durch die Petersen Service GmbH mit der Produktion in Netphen in Nordrhein-Westfalen anbieten“, erklärt Klaus Schülein, Geschäftsführer der RehartGroup. „Unsere Maschinen sind qualitativ hochwertig und haben alle Vorteile der von uns optimierten Extruder.“

Durch diese Optimierung verbessert sich die Produktqualität insgesamt, Strangschwankungen und Verschleiß werden verringert, im Gegenzug verbessern sich Druckaufbau und Produktionstemperatur. Die Verdichtung ist gleichmäßiger, und 30 % Energie werden auch noch eingespart. Woher kommt diese Kompetenz? Bereits seit über 25 Jahren produziert und liefert Rehart Verschleißteile für Rieter-Pressen, Mischer, Siebrundbeschicker, Tonstar-Walzwerke, Kollergänge, Walzenbrecher und Europressen. Schülein erklärt es so: „Dank der intensiven Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind wir in der Lage, diese umfassend mit ständig verbesserten Ersatzteilen zu versorgen.“

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