Erfolgreiches ECTS-Technologiesymposium im türkischen Izmir

Das Symposium über „moderne und profitable qualitativ hochwertige Produktionslösungen für die türkische Ziegelindustrie“, das Ende April in Izmir stattfand, zog rund 60 Vertreter von fast 50 türkischen Firmen der Keramik- und Ziegelindustrie an.

„Der Beweis für das große Interesse der Teilnehmer an den aktuellen Neuheiten der Technologie-Anbieter für die Ziegelindustrie war, dass sie auch Präsentationen folgten, die nicht auf der Agenda standen und außerhalb des offiziellen Veranstaltungsprogramms lagen“, betonte Alessandro Colucci, Leiter der Arbeitsgruppe der Europäischen Lieferanten für Keramiktechnologie. „Das ist ein großer Erfolg.“ Die 17 Firmenpräsentationen konzentrierten sich auf Themen wie „Aufbereitung und Formgebung“, „Trocknen und Brennen“, „Materialtransport“, „Technologie für Feinkeramik und andere keramische Produkte“ und „schlüsselfertige Werke“.

Das Symposium wurde von Kadir Basoglu, Präsident des Türkischen Ziegelverbandes „Tugla ve Kiremit Sanayicileri Dernegi“ (TUKDER), Dries von Hapert, Vorsitzender von ECTS, und Zafer Kyili, Geschäftsführer der mitorganisierenden Mitgliedsfirma ­AR-SAN Makin Imalat Tic. A.S. eröffnet. Letzterer erklärte: „Wir haben uns für diese Konferenz eingesetzt, weil die türkischen Ziegler ihre Anlagen modernisieren müssen, wenn sie dem wachsenden Druck des Marktes gewachsen sein wollen.“

Gegenwärtig gibt es mehr als 300 aktive Ziegelwerke in der Türkei. Die meisten von ihnen arbeiten mit kohlegefeuerten Hoffmann-Öfen. Obwohl die Branche in einem blühenden wirtschaftlichen Umfeld arbeitet und von einem gesunden Bauboom profitiert, muss sie mit steigenden Löhnen und zunehmenden Gesundheits- und Sicherheitsstandards zurechtkommen. Löhne, die für mehr als 40 % der Gesamtkosten verantwortlich sind, sind ein entscheidender Faktor, während Inflationskosten den Endkunden nicht aufgebürdet werden können.

Außerdem gewinnen konkurrierende Baumaterialien Marktanteile, wie Porenbeton oder bei Dacheindeckungen Kunststoff. Was den Kauf von maschineller Ausrüstung angeht, so ist die Industrie sehr preissensibel. Allerdings wird auch die Notwendigkeit erkannt, in mehr Automatisierung zu investieren, um mit einem wachsenden konkurrierenden Umfeld mithalten zu können.

Die ECTS-Mitglieder freuen sich darauf, viele der Teilnehmer anlässlich der ceramitec vom 20. bis 23. Oktober 2015 in München begrüßen zu ­können.

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