07.03.2011 News: Prof. Wolf D. Prix und seine BMW-Welt: Bauen im öffentlichen Raum – mit Creaton erlebt

Bauen ist mehr als das Errichten von Gebäuden. So wie Dächer mehr sind als nur der obere Anschluss eines Bauwerks. Wo Form nicht allein der Funktion folgt, sondern auch nach der Qualität der Gestaltung gefragt wird, kommen CREATON und Architekten auf einer Ebene zusammen. So wie bei der Abendveranstaltung des Tondachziegelherstellers in der BMW-Welt mit dem Mitbegründer der Coop Himmelb(l)au Prof. Wolf D. Prix im Rahmen der Messe Bau 2011 in München.

 

Realisierte Bauvision

Für Architekten war er sicherlich ein Höhepunkt der Messe: der Vortrag zum Thema „Bauen im öffentlichen Raum“ in der BMW-Welt auf dem Gelände der Münchner Konzernzentrale. Nicht nur wegen der außergewöhnlichen Architektur des dekonstruktivistischen Gebäudes, sondern auch, weil es Creaton gelungen war, den Schöpfer der BMW-Welt selbst und damit einen internationalen Star der Architekturszene als Gastreferenten zu gewinnen. Prof. Wolf D. Prix ist einer der Gründer des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au, das seit fast 40 Jahren an Bauvisionen arbeitet, die lange als unrealisierbar galten. Heute zählt Coop Himmelb(l)au zu den Weltstars seines Gewerbes. Zu diesem Ruhm hat auch die BMW-Welt erheblich beigetragen, von der Prof. Prix sagt: „Das Gebäude hat nicht die Langeweile einer Messehalle, es ist nicht nur Tempel, sondern auch Marktplatz und Kommunikationszentrum und Treffpunkt für den Wissenstransfer.“

 

Architektur als Stadtgestaltung

In einem Gebäude, das nicht nur Bühne war, sondern selbst Teil der Präsentation, gewann das Thema seines Vortrags über die Rolle der Architektur im öffentlichen Raum besondere Lebendigkeit. Unsere Städte, stellte Prof. Prix fest, verlieren zunehmend öffentliche Räume. Die Architekten haben Strategien zu entwickeln, wo im Zusammenspiel von öffentlichem Raum und privatwirtschaftlichen Interessen eine Win-win-Situation entstehen kann. Dazu müssen beide Teile gleichberechtigt sein. Dabei geht es keineswegs nur darum, einfach nur spektakuläre Bauten zu schaffen. Wohl aber darum, „identifizierbare Bauten in einem anonymen städtischen Umfeld zu entwerfen.“ In der Stadt orientiert man sich an markanten Bauten. Früher waren das Kirchen und Schlösser. Jetzt sind es eben Universitäten und Theater. Oder eben auch – wie im Falle BMW-Welt - ambitionierte Architektur von Wirtschaftsunternehmen. „Das ist ganz wichtig“, so Prof. Prix. „Man kann dadurch die Stadt besser beschreiben und beispielsweise auch besser beschreiben, wo man wohnt.“

 

Architekturimpulse gesetzt

Dabei sieht Prof. Prix bei seinen Kollegen eine hohe Verantwortung: „Investoren versuchen immer – aus ihrer Sicht verständlicherweise – aus jedem Quadratzentimeter Geld zu machen, wie bei Shopping-Malls. Wir Architekten aber müssen ihnen zeigen, wie man öffentlichen Raum, der in unseren Städten immer weniger wird, neu interpretieren kann.“ Ein Anspruch, bei dem Creaton mit den Architekten Hand in Hand geht. „Wir helfen Ihnen, mit hochwertigen, handwerksgerechten Produkten Bauvisionen zu realisieren, bei denen Sie sich um Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Funktionalität keine Gedanken zu machen brauchen“, so Creaton-Vorstand Stephan Führling. Immerhin hat der Tondachziegelhersteller sowohl mit innovativen Formen wie dem Glattziegel „Domino“ als auch mit innovativen Designs wie der farbigen Glasur-Collection „Noblesse“ in der zeitgenössischen Architektur selbst entscheidende Impulse gesetzt.


Creaton AG
Dillinger Straße 60   I   86637 Wertingen   I   Germany
T +49 (0) 8 27 28 60   I   F +49 (0 ) 8 27 28 65 00
vertrieb@creaton.de    I   www.creaton.de
 

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