Victor Kapr

Grothe Rohstoffe erhöht die keramische Intelligenz im Unternehmen

Das Familienunternehmen Grothe Rohstoffe in Bückeburg beliefert seit Jahrzehnten grobkeramische Unternehmen mit Engoben und Glasuren. Seit dem 1. Januar 2026 steht dem geschäftsführenden Inhaber Uwe Grothe ein zweiter Geschäftsführer mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung in der Ziegelherstellung zur Seite: Ralf Borrmann, lange Jahre technischer Geschäftsführer bei einem führenden Baukeramik-Hersteller und Mitglied sowie Vorsitzender des Dachziegelausschusses und des Ausschusses Vormauer & Klinker des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie (BVZi). Die ZI Ziegelindustrie International hat sich ins Schaumburger Land begeben, um mit den beiden zu sprechen. Im Interview erfahren Sie unter anderem, warum beide den Schritt gegangen sind und, warum es sich lohnt, alte Karteien aufzubewahren.

Transparenzhinweis: Ralf Borrmann ist Mitglied im Beirat der ZI.

Über das Unternehmen Grothe Rohstoffe

Wer hat das Unternehmen wann gegründet?

Uwe Grothe (UG): Das Unternehmen wurde durch den Großvater Bruno Grothe im Jahr 1946 gegründet. Mein Vater Martin Grothe hat das Geschäft 1966 übernommen. Ich selbst bin nach dem Studium der Keramik in Höhr-Grenzhausen im Jahr 1979 eingestiegen.

Wie kam Ihr Großvater auf diesen Schritt?

UG: Er hat als Verkäufer bei einem Farbenlieferanten in Hannover gearbeitet. Dessen Produkte, mineralische Farben, hat er in ganz Europa unter die Leute gebracht. Als die Firma schließen musste, hat er das Geschäft übernommen und nach Bückeburg verlegt, wo er zuvor die Liebe gefunden hatte. Damals, im Jahr 1946, handelte es sich noch um ein reines Handelsunternehmen für keramische Rohstoffe. Engoben und Glasuren kamen erst später hinzu.

Wann wurde das Geschäft mit keramischen Farben aufgenommen?

UG: Das war Anfang der 70er Jahre. Für Grothe verlor der Rohstoffhandel in Vertretung an Bedeutung, weil die Lieferanten den Vertrieb zunehmend selbst besorgten. Mein Vater begann, eigene Produkte wie die Anlauffarben REDOX® zu entwickeln. Im Jahr 1972 war das etwas Besonderes. Einige Kunden im Umkreis probierten sie aus. Ein Klinkerhersteller war begeistert, weil er damit seine Farbpalette mit einfachen Mittel erweitern konnte. Diese positive Aufnahme setzte sich fort. Es folgten dann alle grobkeramischen Unternehmen hier in der Region. Allerdings nur im Klinkerbereich.

Wann kamen Engoben dazu?

UG: Als ich nach meinem Studium ins Familienunternehmen zurückkehrte, sind wir als neuer Teilnehmer in den Markt für Engoben eingestiegen. Es gab eine ständige Nachfrage. In einem längeren Prozess konnten wir uns mit der Entwicklung von Spezialengoben ENGOSYN® für Dachziegel zwischen etablierten Herstellern von Engoben positionieren und namhafte Dachziegelhersteller als Kunden gewinnen. Nach den Spezialengoben ENGOSYN® kamen die Glasuren GRONAT® hinzu. Beide sind heute auch noch die meistverkauften Produkte. Glücklicherweise hatten wir damals vor dem Mauerfall noch genügend Zeit, diese Geschäftsfelder auf- und auszubauen.

Diese Entwicklung ist auch der Grund, dass ich im Unternehmen geblieben bin. Denn mein Vater wollte das umfangreiche keramische Know-how, das die Firma in dieser Zeit ansammelte, nicht mit fremden Arbeitskräften teilen. Diese Kompetenzen sollten in der Familie bleiben und vorangetrieben werden. Das habe ich bis heute getan.

Was passierte mit der Grenzöffnung?

UG: Die Markterweiterung war eine Herausforderung, doch wir hatten einen sehr großen Vorteil. In den neuen Bundesländern gab es viele alte Ziegelwerke, die noch in der Zeit nach Kriegsende Kunden meines Großvaters gewesen waren. Die Grenzziehung hatte diese Kontakte zwar völlig unterbrochen, aber er hatte eine Reisekartei mit allen Standorten geführt und aufbewahrt. Mein Vater ist diese Werke nach der Maueröffnung sukzessive abgefahren. Er ist mit offenen Armen empfangen worden, teilweise von den alten Ansprechpartnern meines Großvaters. Diese Kontakte bestehen teils bis heute weiter.

Deshalb waren wir gleich voll dabei, als in den neuen Bundesländern Investitionen in alte und neue Werke getätigt und neue Engoben benötigt wurden. Wir haben die Engoben teilweise von Beginn an entwickelt, während die Werke gebaut wurden und konnten manchmal die ersten Farben liefern, noch bevor die Öfen liefen.

 

Über Ralf Borrmann

Bleiben wir noch im historischen Rückblick. Herr Borrmann, was ist Ihr Hintergrund?

Ralf Borrmann (RB): Ich habe von 1988 bis 1993 Verfahrenstechnik – Keramik/Glas an der TU Bergakademie Freiberg studiert. Die Wende war für mich ein Glücksfall. Sonst hätte ich aufgrund der begrenzten Betätigungsmöglichkeiten als Ingenieur in der DDR meine erste Stelle nicht bekommen. Ich war Gutachter und Messtechniker in einem Umweltinstitut. Zwei Jahre lang war ich jeden Tag in einem anderen Unternehmen und habe mich für die anzufertigenden Verfahrens- und Betriebsbeschreibungen in deren jeweilige Produkte und Prozesse eingearbeitet und dabei viel gelernt.

Wie haben Sie den Weg zurück in die Keramik gefunden?

RB: Ich wollte zurück. Geholfen hat mir ein anderer Freiberger Absolvent, Dr. Lothar Schyia, der im Nordostverband sehr aktiv war und anderen Alumni der Bergakademie half, in der Keramik unterzukommen. Mit seiner Vermittlung habe ich bei der Firma Eder angefangen. Mit Walter Eder und seinem Team habe ich das damals neue Ziegelwerk im sächsischen Freital mit geplant, aufgebaut, in Betrieb genommen und ein paar Jahre geleitet. Das war eine aufregende und sehr lehrreiche Zeit. Ich habe alles einmal selbst gemacht und jede Maschine, jeden Radlader sowie Ofen und Trockner bedient.

Sie sind danach in der Ziegelindustrie geblieben?

RB: Ja, über 30 Jahre an verschiedenen Stationen. Besonders interessant waren die vier Jahre bei Erlus als Werksleiter und die letzten 19 Jahre als technischer Geschäftsführer bei Röben. Seit dem 1. April 2025 bin ich bei der Firma Grothe.

UG: Dr. Schyia kenne ich auch noch, der hat mich nach der Wende überzeugt, in den Nordostverband einzutreten. Das war unsere offene Tür zu den alten und neuen Werken im Osten.

RB: Wir beide haben uns auch bei einer Veranstaltung des Verbandes vor vielen Jahren kennengelernt. In Mühlhausen …

UG: … haben wir zusammen Bier getrunken im Brauhaus zum Löwen.

Wie haben Sie beide schlussendlich zusammengefunden?

RB: Wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen und seit vielen Jahren befreundet. Bei Erlus und Röben war ich langjähriger Kunde der Firma Grothe. Die Zusammenarbeit war immer sehr vertrauensvoll und professionell, klar getrennt von unserer persönlichen Beziehung. Das ich jetzt hier unterstützen kann, ist ein Glücksfall für uns beide. Es gibt hier ein großartiges Team und einen stets lösungsorientierten Ansatz. Auch verfolgen Uwe Grothe und ich dasselbe Prinzip, führen auf Augenhöhe. Ich bin zufrieden, hier zu sein.

Was hat Sie zu diesem Seitenwechsel motiviert?

RB: Für mich ist es noch einmal eine spannende Herausforderung, von der Kunden- auf die Lieferantenseite zu wechseln. Ich kenne das Unternehmen seit langem sehr gut, ebenso den Standort und einige der Anwendungstechniker, die früher bei meinen Arbeitgebern vor Ort waren. Bei Röben habe ich die meisten Produktentwicklungen persönlich mit betreut.

An Grothe hat mich immer die Sauberkeit, Ordnung und strukturierte Arbeitsweise beeindruckt. So viele Kunden zu bedienen und so viele Rohstoffe zu verarbeiten, funktioniert nur mit System. Da ich selbst auch sehr strukturiert bin, ist es ein absoluter Gewinn für mich, dass ich hier einsteigen konnte und mich noch einmal verwirklichen kann. Ich habe deshalb mit meiner Frau entschieden, aus Oldenburg hierher zu ziehen. Ein Neuanfang mit 58 Jahren.

 

Maßarbeit für den Kunden

Vielen Dank für diese Rückblicke. Zurück zum Unternehmen in der Gegenwart. Wo außerhalb Deutschlands hat Grothe Kunden?

UG: Eigentlich liefern wir weltweit. In Westeuropa, dort, wo Ziegel hergestellt werden, in Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Portugal haben wir seit jeher gute Kontakte. Wir sind in Dänemark und Finnland ebenfalls aktiv. Mit der Öffnung nach Osten Anfang der 90er wurden Ziegelhersteller in Polen, Tschechien, Ungarn, Kroatien und dem übrigen Osteuropa zu guten Kunden bis heute. Außerdem haben wir auch Kunden in den USA, Asien und Australien.

Haben Sie Vertreter im Ausland?

UG: In den westeuropäischen Landesmärkten haben wir Vertretungen, die den Kontakt zum Kunden halten. Aber den technischen Support müssen wir aus Bückeburg leisten, weil das Produkt, das wir vertreiben, betreuungsintensiv ist. Deshalb führen wir die ersten Versuche im Abbrand im Labor durch und schicken, wenn es erforderlich ist, einen Techniker, der die Anwendungstechnik vor Ort betreut.

Sie entwickeln die Farben für jeden Kunden neu?

RB: Jede Farbe für unsere Kunden ist eine Eigenentwicklung. Dabei lässt sich nichts standardisieren oder übertragen. Jeder Ton und jeder Ofen ist anders.

Wir führen in Bückeburg Tests mit den Kundenscherben durch, tragen das Material auf und brennen auch zu den Brenntemperaturen der Kunden. Doch diese Versuche können die tatsächlichen Bedingungen beim Kunden nicht komplett nachbilden. Deshalb müssen die Farben immer in der Produktion des Kunden getestet werden. Wir gehen nach der ersten Entwicklung bei uns im Hause mit dem Material zum Kunden und führen erst kleine, dann größere Versuche und schließlich große Betriebsversuche durch. Wenn das erfolgreich verläuft, können wir liefern. Das alles ist sehr aufwendig.

UG: Eine Farbe bis zur Produktionsreife zu führen, das kann schon einmal ein ganzes Jahr dauern.

Kommen die Kunden mit Farbwünschen zu Ihnen?

UG: Ja, aber wir haben natürlich auch eigene Ideen. Wir fragen nicht nur, was braucht ihr, sondern sagen auch, wir haben da etwas für euch, probiert das aus. Wir haben einen anderen und umfassenderen Überblick über den Gesamtmarkt und können sehen, wo welche Farben interessant sind.

RB: Wir bedienen verschiedene Zielgruppen und Anwendungen unserer Kunden. Das sind einmal Architekten und hauptsächlich der Objektbau, dann der Einfamilienhausbau, wo bestimmte Farben gesetzt sind, und Dachziegel, die sich von Vormauerziegeln unterscheiden. Im Fassadenbereich herrscht viel Bewegung und die Architekten kommen auf ausgefallene Ideen. Im Objektbau begegnen uns häufig Eintagsfliegen, bei denen man eine Entwicklung für nur ein Objekt nutzt. Im Einfamilienhausbau wird ein bestimmter Klinker in mehreren Vorhaben genutzt, bspw. wenn er von einem Fertighaushersteller vertrieben oder vom Ziegelhersteller angeboten wird.

 

Grüne Transformation

Wie sieht es mit der Umstellung auf Klimaneutralität bei Grothe aus?

RB: Wir versuchen als Unternehmen und Lieferant, möglichst umweltverträglich zu arbeiten. Wir achten darauf, dass die Rohstoffe, die wir einkaufen, den relevanten Verordnungen wie REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals – Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) entsprechen, sowie den Kunden Lösungen zu liefern, die sowohl vom Personal als auch deren Kunden akzeptiert werden. Und wir produzieren selbst umweltverträglich. Das gelingt uns einerseits, weil wir in der Produktion hier am Standort nur Trockenpulver zusammenmischen. Die Umweltwirkungen fallen erst an, wenn der Ziegler die Farbe verwendet, und sind, da die Beschichtung nur wenige Mikrometer dick ist, sehr gering. Andererseits können wir uns dank der großen PV-Anlage auf dem Dach selbst mit Strom versorgen.

Das klingt, als würden Sie bereits klimaneutral arbeiten?

RB: Wenn die Sonne scheint, können wir nahezu klimaneutral produzieren. Um das uns und unseren Kunden aufzuzeigen, arbeiten wir gerade an einer Ökobilanz. Dabei berücksichtigen wir anhand einer Modellrechnung nur unseren Herstellungsprozess. Denn bei den vielen verschiedenen Rezepten und Rohstoffen, die wir nutzen, können wir den Einzelfall nicht berücksichtigen. Die Bilanzierung ist trotzdem ein sehr komplexes Verfahren.

Für unsere Kunden ist die Bilanz darüber hinaus wichtig, denn sie benötigen die darin erfassten Angaben für ihre eigenen EPDs.

Kann Grothe Kunden helfen, klimaneutraler zu produzieren?

RB: Ein Beispiel ist der Kohlebrand in der Klinkerindustrie. Wegen der Luftbewegung im Ofen war die Kohleschüttung selten völlig präzise und die Spuren auf den Ziegeln verschiedener Chargen haben einander nicht immer entsprochen. Grothe hat hierzu ein Granulat zum Auftragen für denselben Effekt wie Kohlebrand entwickelt. Die Applikation des Granulats auf den Strang und das Brennergebnis sind so gut, dass man auf die Kohleschüttung und damit auf den Einsatz von Kohle verzichten kann. Im Nebeneffekt fallen weniger Emissionen aus Kohle an.

 

Übergabe geplant?

Werden Sie, Herr Borrmann, die Zügel in die Hand nehmen?

RB: Wir haben uns entschieden, dass ich Uwe Grothe unterstützen werde. Er ist seit 45 Jahren im Unternehmen und kennt jeden Kunden und jeden Rohstoff. Diesen Erfahrungsschatz möchte ich nicht missen. Wir sitzen in einem Büro einander gegenüber und verstehen uns sehr gut. Ich kann ihn jederzeit fragen.

UG: Ralf Borrmann wird schrittweise in den Vordergrund treten, während ich langsam Aufgaben abgebe. Das kann ich ruhigen Gewissens machen, weil wir gleich ticken. Ich weiß, dass das, was ich abgebe, genauso, wenn nicht besser fortgesetzt wird. Eine Übergabe ist zum heutigen Zeitpunkt nicht geplant.

Welche Aufgaben haben Sie übernommen, Herr Borrmann?

RB: Mein Schwerpunkt liegt auf der Produktion. Die besuche ich jeden Tag, spreche mit dem Produktionsleiter, bin in die Personalsuche und -betreuung eingebunden und beaufsichtige den Prozess der Qualitätssicherung. Jeden Tag finden Ausgangskontrollen der Produkte zu den Kunden und Eingangskontrollen der gelieferten Rohstoffe statt. Wir führen auch regelmäßig Vorversuche durch, anhand derer entschieden wird, ob wir den nächsten Schritt gehen oder am Produkt etwas ändern müssen. Das sind Prozesse, die ich jeden Tag begleite und aus denen Herr Grothe sich mehr und mehr zurückgezogen hat.

UG: Das funktioniert hervorragend. Herr Borrmann liefert die wichtigen Informationen und wir tauschen uns darüber aus. Ich kann mich darauf verlassen, weil ich weiß, wie sorgfältig er ist. Das finde ich gut so. Ebenso, dass er mit einer anderen Dynamik auftritt und so manchmal sogar mehr Gehör findet als ich Alteingesessener.

RB: Ich habe zum Glück noch die 360-Grad-Brille auf und blicke aus Kunden- und Prozesssicht auf das Ganze. Das hilft sehr, um bestimmte Dinge zu verstehen und zu verbessern. Ansonsten begleite ich aktiv die gesamte Entwicklungsarbeit, nehme regelmäßige Meetings mit den Anwendungstechnikern sowie fachliche Austauschrunden wahr und habe die Entwicklungsprojekte im Blick.

Neben der Technik finde ich auch den Kundenkontakt reizvoll und interessant. Anfangs noch gemeinsam, besuche ich die Kunden jetzt auch allein. Ich habe jahrelang in den Ausschüssen des BVZi mitgewirkt und bin immer noch im Vorstand des Güteschutz Ziegel und der Forschungsgemeinschaft der Ziegelindustrie tätig. Dank dieses großen Netzwerkes bin ich den meisten Kunden kein Unbekannter mehr. Die wissen, mit mir kann man über alles, was mit Keramik zu tun hat, reden. Das ist sehr hilfreich, nicht als Newcomer, sondern als erfahrener Branchenkenner bei Kunden aufzutauchen.

Also stehen Sie, Herr Borrmann, als Mitglied der Geschäftsführung zur Nachfolge bereit?

RB: Ja. Dieses Signal wollen wir an unsere Kundschaft und unsere Mitarbeiter senden, dass bei Grothe an die Nachfolge gedacht ist. Mein Einstieg soll beiden Seiten zeigen, dass es gut weitergehen wird. Das Unternehmen bleibt aber ein Familienunternehmen.

 

Keramische Intelligenz

Hilft Ihnen die frühere Kundenperspektive jetzt bei Grothe?

RB: Ich verstehe, was bei unseren Kunden abläuft. Häufig sind wir dort wie eine verlängerte Werkbank, wenn wir die Anwendungen auf den Betrieb des Kunden übertragen. Wir haben sehr gute und erfahrene Anwendungstechniker, die gemeinsam mit dem Kunden das neue Produkt zum Laufen bringen. Im Zuge des Fachkräftemangels gibt es in den keramischen Betrieben leider immer weniger Fachleute, die eine Produktentwicklung von Anfang bis Ende begleiten können. Service wird deshalb von den Kunden gewünscht und von uns ganz großgeschrieben.

UG: Service und Qualität, dafür steht Grothe. Ein großes Plus von uns ist, dass wir viele Anwendungstechniker mit keramischer Ausbildung und einem großen Erfahrungsschatz haben, die im Außendienst einen hervorragenden Job machen, sowie Ansprechpartner hier im Haus in der Entwicklung haben. Wenn wir uns alle, Anwendungstechniker im Außendienst und Entwickler im Innendienst, an einen Tisch setzen, kommt ein riesiger Wissensschatz zusammen.

RB: Bei uns hat die Abkürzung KI eine andere Bedeutung: Keramische Intelligenz. Es ist immer sehr spannend, was bei diesen Runden herauskommt.

Meine Herren, ich danke Ihnen für das Gespräch.

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